Rike Postelfratze

Up in the Air
Gesagt, getan. Schon seit der Eröffnung im Dezember, wollte ich in den Prime Tower. Genauer gesagt: Ganz nach oben, ins Restaurant Clouds im 35. Stock, wobei es nicht die Speisekarte sondern die Aussicht war, die mich interessierte. Über das Restaurant wusste ich bis dahin nur, dass man dort unmöglich einen Tisch bekommt. Die Spekulationen über die für eine Reservierung nötige Vorlaufzeit reichen von Monaten bis zu einem halben Jahr.
Morgens und noch dazu an einem Werktag kann das doch nicht so schwierig sein, habe ich mir gedacht, und meine Mission Freitag in die Tat umgesetzt.  Zum Glück gehört zum Clouds nicht nur das Restaurant, für das die Spekulationen tatsächlich zutreffen, sondern auch ein Bistro. Das öffnet um 7.30 Uhr und man kann hier nicht reservieren.  
Als ich beim Prime Tower ankomme, stelle ich als erstes fest, dass man nicht durch den Haupteingang zum Restaurant gelangt. Es gibt einen separaten Eingang auf der Rückseite des Gebäudes mit Empfangsbereich und Garderobe („Möchten Sie Ihren Mantel abgeben, es ist angenehm warm dort oben.“) Von dort geht es mit dem Lift direkt ins Clouds. Hier sind gegen viertel vor elf noch einige Tische am Fenster frei. Das Publikum ist gemischt und reicht von Familien bis zu Geschäftsleuten.  Es läuft Macy Gray.
Für knapp 15 Franken bestelle ich Milchkaffee, Gipfeli und Birchermuesli und genieße die Aussicht, die bis zu den Bergen reicht, obwohl es ein bisschen diesig ist. Der Freitag-Turm, auf dem mir schon schwindelig wurde, erscheint lächerlich klein. Zwar hat man vom Bistro keine direkte Sicht auf den See – die ist den Leuten mit den reservierten Tischen vorbehalten – das macht den Ausblick aber nicht weniger attraktiv.
Am Nebentisch nehmen eine ältere Dame und zwei kleine Mädchen Platz. Die Kinder drücken ihre Nasen an die Fensterscheibe: „Das hat sich aber gelohnt!“ Finde ich auch. Als ich um kurz nach halb zwölf gehe, ist es schon deutlich lebhafter, fast alle Tische sind von Mittagsgästen besetzt – der Vormittag ist also wirklich eine gute Zeit für’s Clouds.

Up in the Air

Gesagt, getan. Schon seit der Eröffnung im Dezember, wollte ich in den Prime Tower. Genauer gesagt: Ganz nach oben, ins Restaurant Clouds im 35. Stock, wobei es nicht die Speisekarte sondern die Aussicht war, die mich interessierte. Über das Restaurant wusste ich bis dahin nur, dass man dort unmöglich einen Tisch bekommt. Die Spekulationen über die für eine Reservierung nötige Vorlaufzeit reichen von Monaten bis zu einem halben Jahr.

Morgens und noch dazu an einem Werktag kann das doch nicht so schwierig sein, habe ich mir gedacht, und meine Mission Freitag in die Tat umgesetzt.  Zum Glück gehört zum Clouds nicht nur das Restaurant, für das die Spekulationen tatsächlich zutreffen, sondern auch ein Bistro. Das öffnet um 7.30 Uhr und man kann hier nicht reservieren.  

Als ich beim Prime Tower ankomme, stelle ich als erstes fest, dass man nicht durch den Haupteingang zum Restaurant gelangt. Es gibt einen separaten Eingang auf der Rückseite des Gebäudes mit Empfangsbereich und Garderobe („Möchten Sie Ihren Mantel abgeben, es ist angenehm warm dort oben.“) Von dort geht es mit dem Lift direkt ins Clouds. Hier sind gegen viertel vor elf noch einige Tische am Fenster frei. Das Publikum ist gemischt und reicht von Familien bis zu Geschäftsleuten.  Es läuft Macy Gray.

Für knapp 15 Franken bestelle ich Milchkaffee, Gipfeli und Birchermuesli und genieße die Aussicht, die bis zu den Bergen reicht, obwohl es ein bisschen diesig ist. Der Freitag-Turm, auf dem mir schon schwindelig wurde, erscheint lächerlich klein. Zwar hat man vom Bistro keine direkte Sicht auf den See – die ist den Leuten mit den reservierten Tischen vorbehalten – das macht den Ausblick aber nicht weniger attraktiv.

Am Nebentisch nehmen eine ältere Dame und zwei kleine Mädchen Platz. Die Kinder drücken ihre Nasen an die Fensterscheibe: „Das hat sich aber gelohnt!“ Finde ich auch. Als ich um kurz nach halb zwölf gehe, ist es schon deutlich lebhafter, fast alle Tische sind von Mittagsgästen besetzt – der Vormittag ist also wirklich eine gute Zeit für’s Clouds.

Ende der Eiszeit

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich jemals über Temperaturen von 1 bis 2 Grad freuen würde. Aber es ist soweit!  DANKE.

Schoene Entdeckung

Samstag Abend war ich in Mels (wer kennt es nicht!?) - ein kleiner Ort mit einem noch kleineren Club, in dem die Plattentaufe eines “Rappers” gefeiert wurde, den ich hier nicht erwähnen möchte. Umso mehr hat mich aber die Vorgruppe begeistert: Lo & Leduc aus Bern. 

Auch wenn ich fast nichts verstehe: FRESH!!! Das Album Update 3.0 – fin de siècle gibt es gratis unter www.updatemusic.ch.

Start mit Streetart

In Zürich gibt es an vielen Plätzen der Stadt urbane Kunstwerke. Große Grafitties habe ich bislang vor allem im Kreis 5 rund um das Dynamo gesehen. An sonnigen Tagen ist es schön, an der Limmat entlang zu laufen und die Entstehung der neuesten Pieces life zu beobachten. Stickerkunst, Schablonenbilder und Malereien findet man besonders häufig auf den Häuserwänden, Verkehrsschildern und Bürgersteigen im Kreis 6 - wer genau hinschaut, entdeckt sie im Kleinformat aber auch in den anderen Bezirken. Cool: Das Sozialdepartement der Stadt Zürich bietet Führungen zu diesem Thema an.